Umbra
Diese ganze stille regte ihn auf. Er wollte das es wie früher war, wobei.... wenn er so darüber nachdachte wollte er genau das nicht mehr. Er wollte Umbra für sich haben, ganz alleine. Keine Abendleid und keine Samira. Nur der schwarze und Neco. So verschieden, und doch so gleich. Seine Muskeln zogen sich unter seinem Fell zusammen, sein Atem ging stoßweise. Der Rappe würde ihn noch komplett verrückt machen. Wo das ganze irgendwann hinführte konnte man doch schon sehen oder? Umbra stand neben ihn, beknabberte seinen Mähnenkamm. Bis Neco sich zu seinem Arsch bewegte und seine Schweifrübe beknabberte, doch scheinbar nahm das Umbra nicht so einfach hin, schließlich schnellte er herum. Kopf an Kopf standen die beiden voreinander. Sein Kopf bewegte sich auf den Kopf von Neco zu. Er hielt die Luft an, die Muskeln spannten sich unter seinem weißen Fell an. Und da lagen schon die Lippen von Umbra auf seine. Zwei spröde Lippen die sich gerade berührten, wenn auch nicht lange denn der Rappe biss beherzt auf seine Unterlippe. Ein schauder lief durch seinen Körper. Gefolgt von einem stöhnen. Das rote Blut perlte aus seiner Lippe, tropfte ins klare Wasser und beklebte teilweise auch sein reinweißes Fell. Endlich konnte er wieder Luft holen, es war schon eher ein Keuchen. Was musste er ihn auch einfach stehen lassen. Seine Ohren klappten in den Nacken. Ließ es nicht einfach auf sich sitzen. Sie waren zwei Hengste, gleichstark wie sie sich schon einmal bewiesen hatten. Und Necare würde das ganze niemals so hinnehmen lassen. Doch lange hatte er nicht zum reagieren, na gut ein Pluspunkt für den Rappen. Er trat wieder um den Schimmel herum, drückte seine Brust gegen sein Hinterteil, rieb sich an diesen. Wieder das keuchen, dieses mal schon viel heiserer als vorher. Seine Kehle war vollkommen ausgetrocknet. "Es war doch wohl ein versuch wert", gab er ihn heiser zurück. Er hatte kaum noch eine Stimme. Die Erregung saß in seinem kompletten Körper. Die Gänsehaut kam wieder als er seine Zähne in seiner Pobacke spürte. Die nächsten Worten merkte er sich, würde sie so schnell nicht vergessen. Sie würden das Tal unterjochen, ohne irgendwelche Weiber. Wenn es sein musste würde er sie höchst persönlich aus dem Weg räumen. Er wollte von dem weiblichen Geschlecht nichts mehr wissen. "Das ganze Tal, es wird uns gehören. Und noch viel viel mehr" Seine Stimme brach nun komplett ab, er wollte den Schwarzen hier und jetzt, wollte nicht noch länger warten. Doch wie der Rappe schon sagte, er würde es ihm nicht leicht machen. Doch sollte nicht bald was passieren würde, nahm er das ganze einfach selbst in die Hufe. Er würde schon zu seinem Ziel kommen, schließlich war er kurz vorm Platzen.
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